| Rezension:
Missbrauchte Jugend
... Dieses Buch ist so packend, weil es authentisch ist. Helmut Hilz hat
als 16/17jähriger Jugendlicher die Energie aufgebracht, zu dokumentieren,
was den zum Militär eingezogenen Jugendlichen 1944/45 zugemutet wurde,
wie ihr Idealismus, ihre Abenteuerlust und ihre Naivität missbraucht und
sie, kaum ausgebildet, in den Tod getrieben wurden, in einem Krieg, der längst
verloren war.
Als Erwachsener hat er den Mut gehabt, den Weg zurück zu gehen, sich
dem Grauen noch einmal zu stellen. Er hat die Angst, das Entsetzen, aber
auch den Lebensmut des Jugendlichen von damals wieder aufleben lassen und
dieses historische Dokument - denn das ist dieses Buch - der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht.
Das Buch ist gut geschrieben, behutsam redigiert und so spannend, dass
man es kaum aus der Hand legen kann, hat man einmal angefangen zu lesen.
Es müsste zur Pflichtlektüre im Deutschunterricht in allen Schulen
Deutschlands werden.
Nana Kwaa
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