Mittlerer Bayerischer Wald
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Kulturreiseführer Do schau her 2:

Die schönsten Ausflugsziele im mittleren Bayerischen Wald

Landkreis Regen und Deggendorf

  • Broschiert: 82 Seiten
  • Verlag: Ohetaler; Auflage: 1., Aufl. (1. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941457306
  • ISBN-13: 978-3941457300
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,8 x 1,4 cm

Kurzbeschreibung

Ein Kulturreiseführer für den mittleren Bayerischen Wald. Burgen und Schlösser, Berge und stille Seen, der Nationalpark Bayerischer Wald usw.

Da schau her 2 Die schönsten Ausflugsziele im mittleren Bayerischen Wald 
Dieser Kultur- und Reiseführer stellt die interessantesten Punkte mit Rundtouren vor, die mit PKW, Oldtimer, Cabrio oder Motorrad nachgefahren werden können. Im Bayerischen Wald findet jeder etwas für sich und seine Reisebegleiter. Die Ziele werden möglichst kurz und schnörkellos vorgestellt, so dass der Leser in aller Schnelle entscheiden kann, ob das jeweilige Ziel für ihn interessant ist. Der Bayerische Wald zählt zu den schönsten Landschaftsgebieten Europas. Es ist eine buckelige Welt mit zahlreichen Kurven in einer abwechslungsreichen Waldlandschaft. Nach jeder Kurve bietet sich ein anderer Blick und bei jedem Wetter sieht die Landschaft etwas anders aus. Mit diesem Reiseführer wollen wir Ihnen die Landschaft auf dem grünen Dach Europas näher bringen.

Wir wollen sie dazu verführen, Burgen, Kirchen und Kapellen zu besichtigen, eine Glasbläserei zu besuchen, in die Folterkammer eines Märchenschlosses zu steigen oder auf einen der Berggipfel zu wandern. Entdecken Sie stille Seen, interessante Museen, Glasbläsereien, gute Geschäfte mit günstigem Werksverkauf.

Koordinaten / GPS Daten

Zu den Orten finden Sie eine Angabe der Koordinaten aus Google Earth. Dieses Programm können Sie im Internet kostenlos laden (http://earth.google.de) und damit einen ersten Überblick gewinnen. Alle Touren finden Sie als GPS Daten für Garmin, Tomtom und andere Navigationssysteme auf unserer Homepage Internet: www.ohetaler-verlag.de. Bitte laden Sie die Daten in das jeweilige Tourenverzeichnis (Reiseroutenverzeichnis), starten Sie das NAVI neu und schon kann´s los gehen.

Leseprobe. 

11. Arber und Arbersee 
Der Arber (1.456 m ü. NN) Der Große Arber ist mit 1.456 m ü. NN der höchste Berg des Bayerischen Waldes und wird daher auch als „König des Bayerischen Waldes“ bezeichnet. Seine Gipfelregion besteht aus Paragneis. Die baumfreie Gipfelzone des Großen Arbers ist von subalpinen Magerrasen, Felsfluren und Latschengebüschen geprägt, wie sie in dieser Ausdehnung im Bayerischen Wald sonst nirgends auftreten. Neben dem Großen Arber gehört auch der Kleine Arber mit 1.384 m zur Berggruppe. Der Gipfel ist gezeichnet von zwei Kuppeln, die militärische Radarstationen beherbergen. Diese militärischen Objekte wurden während des Kalten Krieges an der tschechischen Grenze errichtet, um den Flugverkehr im Ostblock überwachen zu können. Der größte Teil des Großen Arbers und die umliegenden Waldgebiete befinden sich im Besitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Diese erwarben 1852 die Besitzung des Glashüttenmeisters Hafenbrädl in Böhmisch Eisenstein, später Markt Eisenstein, heute Železná Ruda, und 1872 die in Bayerisch Eisenstein. Der Arbergipfel weist im Durchschnitt 160 Frosttage und eine Schneedeckendauer von 150 Tagen auf. Wegen der Spät- und Frühfröste hat die Vegetationsperiode nur eine Dauer von etwas mehr als 100 Tagen. Arber Bergbahn Koordinaten Arbersesselbahn: 49° 7‘16.80“N, 13° 8‘32.05“E Die Arber-Bergbahn wird durch die Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern betrieben. Dies rührt aus der geschichtlichen Besonderheit her, dass sich der größte Teil des Großen Arbers und die umliegenden Waldgebiete im Besitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen befinden. Am 17. September 1949 wurde im Skigebiet des „Königs des Bayerwaldes“ der erste Sessellift zum Arber eröffnet. Die Idee hierzu stammte von dem Ingenieur Franz Oberhofer aus Böhmisch Eisenstein. In Fürst Friedrich von Hohenzollern, der selbst ein begeisterter Skifahrer war, fand er einen regen Befürworter. 1962 wurde eine Doppelsesselbahn für den Skibetreib ausgebaut. 1999 begannen bei der Arber-Bergbahn grundlegende Modernisierungungsarbeiten mit dem Neubau der Sechser-Gondelbahn auf einer neuer Trasse. 2000 kam es zum Spatenstich für das Ski-Landesleistungszentrum Großer Arber. 2002 begann der Neubau einer Sechser-Sesselbahn am Nordhang. Das Haus Hohenzollern investierte rund 4,5 Millionen Euro in den neuen Sechser-Sessellift. Die Arbeiten endeten am 16. Dezember 2005 mit der Einweihung der Sonnenhang Sechser-Sesselbahn. 

Infos: Arber-Bergbahn: 09925/94140 
Berghäuser 
Arberschutzhaus, Telefon 09925/904010 
Eisensteiner Hütt‘n, Telefon 09925/941428 
Gasthaus Gondelbahn, Telefon 09925/941450 
Berghaus Sonnenfels, Telefon 09925/1379 

Großer Arbersee
Koordinaten: 49° 5‘56.14“N, 13° 9‘32.47“E 
Der Große Arbersee liegt an der Flanke des Großen Arbers. Er ist ein Relikt der Eiszeit (Karsee) und von einem dichten Urwald und Hochwald umschlossen. Der Große Arbersee ist der meistbesuchte See des Bayerischen Waldes. Er ist in einen tiefen und wildromantischen Bergkessel gebettet. Durch Filzbildung verlor der See zwischen 1803 und 1897 etwa 1,5 ha von seiner Fläche. Um das Zuwachsen des Sees zu verhindern, wurde 1899 ein großer Teil der Schwingrasen abgesprengt und an Land gezogen, wodurch sich die Seefläche wieder erheblich vergrößerte. Heute gibt es noch zwei größere Flächen Schwingrasen im westlichen Teil des Sees, einen mit 1,4 Hektar im Südwesten und einen mit 0,8 Hektar im Nordwesten. Im Gegensatz zu den Schwingrasen im Kleinen Arbersee sind dies jedoch keine schwimmenden Inseln, da sie über die gesamte Länge mit dem Ufer verbunden sind. Der Große Arbersee befindet sich unmittelbar neben einer vielbefahrenen Straße, daher beträgt die Besucherzahl etwa eine halbe Million pro Jahr. Der See kann dabei auf befestigten Wegen und im Moorbereich auf Stegen umwandert werden. An seinem Ufer steht die Gaststätte Arberseehaus, Telefon 09925/902003. 
Daten großer Arbersee 
Höhenlage 935 m ü. NN 
Fläche 7,7 ha 
Seelänge 550 m 
Seebreite 260 m 
Volumen 450.000 m³ 
Maximale Tiefe 16 m 
Mittlere Tiefe 5,8 m 
pH-Wert 5,91 
Einzugsgebiet 2,58 km² 

Kleiner Arbersee 
Koordinaten: 49° 7‘42.78“N, 13° 7‘14.49“E 
Ein aus der letzten Eiszeit stammender Karsee, der als einer der schönsten und urwüchsigsten Bergseen im Bayerischen Wald gilt. Erleben Sie die Schönheiten und Besonderheiten durch einen Rundgang um den See mit seinen schwimmenden Inseln. 
Einkehr in der Wirtschaft „Seehäusl“ am Kleinen Arbersee, Telefon 09943/1385. 

Hindenburgkanzel 
Koordinaten: 49° 8‘51.61“N, 13° 9‘23.97“E 
In der Nähe des Brennes befindet sich ein Aussichtsfelsen namens „Hindenburgkanzel“. Entfernung Hindenburgkanzel - Arber/Talstation (4,5 km) 

Arberschutzhaus 
Es erwartet Sie ein neu renoviertes gemütliches und uriges Bergschutzhaus mit hervorragender Gastronomie mit guter bayerischer Küche auf 1358 m direkt unterhalb der Arber-Gondelbahn. Im ersten Stock des Schutzhauses befinden sich moderne Zimmer im Hüttencharakter, alle mit Dusche und WC. Völlig neu ist das „Hochzeitszimmer Nr. 7“ mit Himmelbett zum Wohlfühlen wie im 7. Himmel! Telefon 09925/904010 

Weiterer Routenverlauf Arbersee - Bodenmais/Silberberg (10,7 km) Silberberg - Bodenmais/Mitte (2,3 km) Bodenmais - Joska Bodenmais (4,3 km) 

12. Bodenmais 
Koordinaten: 49° 4‘11.08“N, 13° 5‘40.96“E 
Geschichte Der erste urkundliche Bericht über Bodenmais findet sich im Urbar der bayerischen Herzöge um das Jahr 1300, in dem vom „Item das Goldwerch ze Pabenmaiz“, berichtet wird. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts wurde in den Gruben bei Bodenmais, genannt „des Allmächtigen Gottes Gabe“, nach Silber gegraben. Um 1485 erhielt der Ort vom bayerischen Herzog Albrecht IV. besondere Privilegien, durch den großen Freiheitsbrief von 1522 wurde der Ort zur „vollkommen gefreiten Bergstadt“ erhoben ...

 

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Heimatverein " d'Ohetaler  Riedlhütte e.V."
Hans Schopf, Vorstand

Kühbergweg 28, 94566 Riedlhütte
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Letzte Änderung: 16.12.2011 15:37